Freitag, 16. Oktober 2015

Zeugenkussprogramm - Eva Völler

Autor: Eva Völler
Verlag: Bastei Lübbe - one

Preis: 14,99
Seitenanzahl: 365
Erscheinungsdatum: 13. August 2015

Klappentext:
Emily, 17, kann es nicht fassen: Nur weil der neue Freund ihrer Mutter sich mit den falschen Leuten eingelassen hat, gerät ihr Leben in Gefahr. Sogar ein Personenschützer wird für sie abgestellt. Pascal, jung und gutaussehend, geht ihr mit seinem Machogehabe allerdings ziemlich auf die Nerven. Schließlich muss Emily sogar ins Zeugenschutzprogramm. Von der Großstadt geht's aufs Land, aber Idylle sieht anders aus! Auf einmal ist jeder verdächtig, und Emily weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Nur auf Pascal ist Verlass, er bleibt ihr wichtigster Kontaktmann. Dumm nur, dass Emily und er sich ständig zoffen. Doch wie sagt schon ein altes Sprichwort: Was sich neckt ...

Meine Meinung:
Ich bin auf Zeugenkussprogramm gestoßen, weil vor ein paar Wochen viele Youtuber das Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt bekammen und der Inhalt hat mich ziemlich neugierig gemacht. Viel geben konnte mir das Buch im Endeffekt nicht wirklich.
Ich beginne einmal bei den Charakteren: Emily ist eigentlich eine gute Protagonistin, aber sie hatte diesen "typischen" Peinlichkeitsfaktor den ich in dieser Form, meiner Meinung nach, nur in Büchern von deutschen Autoren und Autorinnen finde. Zwar konnte ich sie manchmal nicht nachvollziehen, fand sie aber trotzdem ganz angenehm.
Wohingegen die Mutter von Emily einfach nur der Grauen war. Naivität in dieser Form ist mir schon unnachvollziehbar, aber nicht nur das, auch die Gefühle von Emily und was Emily denkt, war ihr völlig egal. Wie ein kleines Kind musste immer ihr Wille durchgesetzt werden.
Der männliche Protagonist ist auch ziemlich nett, aber hat nicht wirklich Traummann Chancen. Er war trotz seines gefährlichen Berufs keine interessante Person und auch die Beziehung zwischen ihm, Pascal, und Emily war eher unaufregend.
Von der Handlung her, wollte das Buch spannend sein, hat es bis zu einem bestimmten Punkt sogar geschafft, aber irgendwann war es einfach nur noch langweilig. Die Krimiaspekte des Buches waren nicht besonders aufregend waren irgendwie nur Mittel zum Zweck um die Liebesgeschichte ein bisschen zu pushen.

Ich kann eigentlich nur sagen, dass das Buch zwar ganz ok gewesen ist zum lesen, aber nichts Tiefgründiges oder Spannendes dabei gewesen ist.

3,5 von 10 Sterne

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