Dienstag, 29. September 2015

Göttin in Gummistiefeln - Sophie Kinsella

Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann

Preis: 8,95
Seitenanzahl: 447
Erscheinungsdatum: 20. März 2006

Klappentext:
Samantha, eine junge, höchst erfolgreiche Londoner Anwältin, geht völlig in ihrer Arbeit auf. Bis sie eines Tages entdeckt, dass ihr ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. In Panik verlässt sie das Büro und steigt in den nächstbesten Zug, der sie auf das platte englische Land bringt. Als sie nach dem Weg fragen will, kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung: Man hält Samantha für die Bewerberin um einen Job als Haushaltshilfe. Völlig überrumpelt lässt Samantha sich einstellen, obwohl sie von Hausarbeit nicht die geringste Ahnung hat. Ein Glück, dass ein junger Gärtner bereit ist, ihr hilfreich zur Seite zu stehen …

Meine Meinung:
Göttin in Gummistiefeln hat mich im Laden vorallem wegen dem tollen Cover angesprochen und weil ich Sophie Kinsella schon von Schau mir in die Augen, Audrey kannte. Der Schreibstil ist wie von der Autorin gewohnt wirklich gut und der Roman war sehr lustig. Es waren einige Stellen wo ich herzhaft gelacht habe und mich auch sehr fremdgeschämt habe.
Aber neben dem Witz und dem guten Schreibstil gab es ein Ding das mich ziemlich gestört hat. Man hat die Charaktere nicht wirklich kennengelernt. Samantha als Protagnostin war die einzig wirklich greifbare Person in der Geschichten. Der männliche Portagonist wird zwar immer wieder erwähnt aber ich weiß trotzdem so wenig über ihn und kann seine Handlungen auch nicht verstehen. Die ganze Beziehung zwischen den beiden ist zwar irgendwie da, aber richtig kennengelernt haben sie sich nicht wirklich. Die Gefühle im ganzen Roman sind irgendwie sehr oberflächlich.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass das Buch mich unterhalten hat, aber mehr auch nicht. Ich konnte lachen und die Hauptperson auch meistens nachvollziehen, aber tiefgründig ist es nicht.

6,5 von 10 Sterne

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