Freitag, 12. Juni 2015

Rückkehr nach Somerton Court - Leila Rasheed

Autor: Leila Rasheed
Verlag: Fischer
Originaltitel: Cinders & Sapphires
Preis: 9,99
Seitenanzahl: 381
Erscheinungsdatum: 22. August 2013

Klappentext:

Im Jahre 1912 kehrt die Familie Averley - Lord Westlake und seine beiden Töchter - aus einem luxuriösen Leben in Indien auf ihr herrschaftliches Anwesen Somerton Court in England zurück. Während sich die Dienerschaft hastig auf die Ankunft der Herrschaft vorbereitet, trifft eine schockierende Nachricht ein: Lord Westlake wird auch seine neue Verlobte und ihre drei Kinder mitbringen. Doch nicht nur das sorgt für große Unruhe. Es gibt Gerüchte, Lord Westlake sei wegen eines schrecklichen Skandals aus den Diensten als Gouverneur in Bengalen entlassen worden und schon bald wird offenbar, dass es auch finanziell nicht gut um die Familie bestellt ist. All das sorgt für große Spannungen sowohl bei der Herrschaft als auch der Dienerschaft. Lady Ada, Lord Westlakes Tochter, sieht sich gezwungen, zwischen ihrem eigenen Glück und der Familienehre zu wählen, Sebastian muss sich gegen Erpressungen durch einen früheren Diener – und Liebhaber – zur Wehr setzen und das liebenswürdige Hausmädchen Rose gerät in einen Skandal, der die Macht haben könnte, das Ansehen der Averleys für immer zu ruinieren.

Meine Meinung:

Ich bin auf dieses Buch gestoßen und, als großer Downton Abbey-Fan, musste ich es mir unbedingt mitnehmen. Ich wurde definitv nicht enttäuscht, das Buch hält was es verspricht - die Wahl zwischen Glück und Familienehre, Erpressung und Skandale - alles ist dabei. Rückkehr nach Somerton Court ist ein guter Auftakt für eine Trilogie, die Neugier auf das, was noch kommt ist vorhanden und macht Lust aufs Lesen.
Lady Ada weiß, was sie will, nur wird sie von niemandem ernst genommen, außer von einem jungen indischen Mann. Sie verliebt sich in ihn, nur kommt es gar nicht erst in Frage, dass ihre Beziehung eine Chance hat, das schon beschädigte Ansehen ihrer Familie würde nur noch mehr sinken. Es war sehr romantisch wie sich die beiden kennenlernten, nur fand ich es äußert schade, dass sie nicht einmal versuchten eine Beziehung aufzubauen. Lady Ada ist eine Vorzeige-Emanze der damaligen Zeit, der Wille zu studieren, zeigt nur, dass sie selbst daran glaubt, später arbeiten gehen zu können.
Währendessen versucht die junge Rose herauszufinden, ob sie Zeug zu mehr hat, als nur ein Hausmädchen zu sein und wird auch am Ende nicht enttäuscht.
Die Aufmachung des Romans ist sehr schön, das Cover passt gut in die Zeit - und erinnert wirklich an Downton Abbey - und innen ist das Erste, ein über zwei Seiten gedruckter Stammbaum der Familie Averly.

8,5 von 10 Sterne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen