Sonntag, 14. Juni 2015

Die Macht der Seelen 2 - Saving Phoenix - Joss Stirling

Autor: Joss Stirling
Verlag: dtv
Originaltitel: Stealing Phoenix
Preis: 8,95
Seitenanzahl: 381
Erscheinungsdatum: 1. November 2012

Inhalt:
Die 17-jährige Phoenix wächst in der Gemeinschaft krimineller Savants, Menschen mit einer übersinnlichen Fähigkeit, auf. Für deren Anführer muss Phoenix ihre Gabe, das Zeitempfinden in fremden Gehirnen zu manipulieren, zu Diebstählen nutzen und das Gestohlene dann bei ihm abliefern. Als sie bei einer Gruppe amerikanischer Studenten iPads stehlen soll, trifft sie auf Yves Benedict. Doch der ist mehr als ihr nächstes Opfer – er ist ihr Seelenspiegel. Yves erkennt dies sofort und entwirft einen Schlachtplan, um Phoenix aus der Gemeinschaft zu befreien und den Anführer zu bezwingen. Doch dieser will die Macht der besonderen Verbindung zwischen Phoenix und Yves für seine eigenen Zwecke nutzen...

Meine Meinung:
Gleich nach dem ersten Teil - Finding Sky - habe ich den zweiten Teil gelesen und muss leider sagen, dass ich wieder die gleichen Probleme hatte. Zwar war der Einstieg nicht so schwer, aber trotzdem war es nicht ganz flüssig zu lesen.
Die Handlung erinnerte vom Handlungsverlauf ziemlich an Band 1, was aber nicht so störend war. Dennoch bleiben mir noch immer Fragen offen, die ich im ersten Teil habe, oder auch Fragen die ich noch zu Sky & Zed habe - Wir Sky es ihren Eltern erzählen, zum Beispiel - aber auch der Charakter zu Sky, die im ersten Teil noch sehr unscheinbar und alles andere als selbstbewusst dargestellt wurde, ist hier komplett offen und von Unsicherheit ist nicht die Spur.
Jetzt zum eigentlichen Buch; der Zeitraum in dem die Haupthandlung passierte war nur wenige Tage lang, vielleicht eine Woche, was eigentlich kein Problem ist, aber die Bindung zwischen Phoenix und Yves wurde so stark beschrieben, dass es schon unrealistisch wurde. Ich weiß, dass es gewollt ich, dass die Seelenspiegel so schnell eine Beziehung aufbauen, aber für diesen kurzen Zeitraum haben sich die Zwei ziemlich oft in die Haare gekriegt. Wohingegen das Ende wieder romantischer wurde, nicht zu kitschig, sondern romantisch.
Phoenix entwickelt im Buch auch Schuldgefühle gegenüber Yves - wie es auch schon im ersten Band war - was ich einerseits verstehen kann, andererseits ist es auch übertrieben, dass Sky und Phee die gleichen Gedanken haben. Ich bin schon gespannt ob es auch im dritten Teil wieder Parallelen geben wird.

6 von 10 Sterne

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