Donnerstag, 25. Juni 2015

Chroniken der Schattenjäger - Clockwork Angel - Cassandra Clare

Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Originaltitel: Clockwork Angel
Preis:18,99
Seitenanzahl: 580
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2011


Klappentext:
London, 1878. Ein mysteriöser Mörder treibt in den dunklen Straßen der Stadt sein Unwesen. Ungewollt gerät Tessa in den Kampf zwischen Vampiren, Hexenmeistern und anderen übernatürlichen Wesen. Als sie erfährt, dass auch sie eine Schattenweltlerin ist und zudem eine seltene Gabe besitzt, wird sie selbst zur Gejagten. Doch dann findet sie Verbündete, und zwar im Institut der Schattenjäger. Dort trifft sie nicht nur auf James, hinter dessen zerbrechlicher Schönheit sich ein tödliches Geheimnis verbirgt, sondern auch auf Will, der mit seinen Launen jeden auf Abstand hält – jeden, außer Tessa. Tessa ist völlig hin und her gerissen, und weiß nicht, wem sie trauen soll. Schließlich sind die Schattenjäger ihre natürlichen Feinde. 

Meine Meinung:
Clockwork Angel ist der erste Teil einer Trilogie, die sozusagen die Vorgeschichte von Die Chroniken der Unterwelt ist. Mir fielen die ersten 200 Seiten sehr schwer. Ich kam nur langsam vorran und irgendwie konnte die Geschichte mich nicht packen. Es gab zwar immer wieder wirklich spannende und überraschende Passagen, aber am Anfang war es ziemlich seicht.
Tessa ist siebzehn und will zu ihrem Bruder nach London, wird aber von zwei Frauen wochenlang gefangen genommen und gefoltert. Bei ihrer Befreiung bemerkte ich schon die Erste von mehreren Unstimmigkeiten. Tessa betonte, dass sie nicht zu fliehen versuchte, weil ihr Bruder auch gefangen war, aber sobald ein fremder junger Mann, der behauptet, sie retten zu wollen, in ihr Zimmer stürmt und sie hinausbringt, wurde kein Gedanke mehr, dass ihr Bruder deswegen getötet wird, verschwendet. Erst Stunden, wenn nicht sogar Tage, später denkt sie wieder an ihn. Dies war nur ein Beispiel davon wie widersprüchlich, manchmal sogar eigensinnig, unsere Protagonistin teilweise handelt.
Das war eigentlich das einzige Problem, das ich hatte beim lesen. Zwar nervte es mich, dass ich scheinbar keine Seite weiterkam, aber das war kein Problem, das am Buch lag. Insgesamt, fand ich es nett und werde auch die folgenden Bände lesen, kann mich diesem unglaublichen Hype aber nicht anschließen.
6 von 10 Sterne 

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